Das Federgras ist eine dekorative, oft in Gärten und Naturstandorten vorkommende Grasart, die durch ihre federartigen Blütenstände auffällt und vielfältige ökologische Funktionen erfüllt.
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Name (Deutsch): Federgras
Botanischer Name: Stipa (Synonym: Nassella)
Gattung: Stipa
Pflanzenfamilie: Süßgräser (Poaceae)
Name im Volksmund: Federgras, Federborstengras
Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 5-8 Unterarten (je nach Quelle)
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Anbauordnung: Zierpflanze, gelegentlich Wildpflanze
Kulturart: Wiesenpflanze / Ziergras
Klimazone: Gemäßigte Zone bis submediterran
Erntezeitraum: Spätsommer bis Herbst (Blütezeit)
Zehrer Art: Schwach- bis Mittel Zehrer
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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Bevorzugt trockene, gut durchlässige Böden; empfindlich bei Staunässe
Bemerkung: Sehr beliebt in naturnahen und Steingärten, wertvoll für Insekten und Vögel
Bester Fundort in der Natur: Trockenrasen, Magerrasen, sonnige Hänge
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Trockenpflanzen und Kräutern; fördert Biodiversität
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Blütenbeschreibung: Lange, federartige, silbrig-graue bis goldgelbe Rispen mit zarten, schmalen Ährchen und langen Grannen
Blattbeschreibung: Schmale, lineare, bläulich-grüne Blätter, oft rauh oder fein behaart
Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechte, schlanke Halme, bis 60-100 cm hoch
Samenbeschreibung: Kleine, längliche Samen mit langen, federartigen Grannen zur Windverbreitung
Art der Wurzler: Tiefwurzelnd, gut an trockene Standorte angepasst
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Geruch der Pflanze: Neutral, grasig
Geschmack der Pflanze: Nicht relevant (Gras)
Lebenszeitspanne: Mehrjährig (Staude)
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Unterstützt Nützlinge, keine direkte Schädlingsabwehr bekannt
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Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: Ca. 10-21 Tage
Keimtemperatur: 15–22 °C
Keimvorbereitung: Samen können vor der Aussaat leicht angeritzt oder eingeweicht werden
Keimfähigkeit in Jahren: Ca. 2-3 Jahre
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Aussaatzeitraum: Frühling (März bis Mai)
Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm
Abstand in der Reihe: 20-30 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 30-40 cm
Samen pro Pflanzloch: 1-2
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Bevorzugte Beet Art: Trockenbeet, Steingarten, Naturgarten
Idealer Boden: Durchlässig, sandig bis lehmig, trocken bis mäßig feucht
pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5
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Gießverhalten: Mäßig, trockenheitsverträglich, keine Staunässe
Sonnenbedarf: Vollsonnig
Düngereinsatz: Gering bis mittel, keine starken Dünger nötig
Empfohlener Dünger: Organischer Langzeitdünger oder Kompost
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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein
Ist ein Spalier notwendig: Nein
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Krautzuordnung: Gartenpflanze, Wiesenpflanze, Ziergras
Mit Heilwirkung: Nein
Wirkstoffe: Nicht bekannt
Anwendungsbereiche: Keine medizinische Nutzung
Verabreichung: Nicht relevant
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Essbar: Nein
Welche essbaren Teile: Keine
Giftig: Nein
Welche giftigen Teile: Keine bekannt
Verwechslungsgefahr mit: Anderen Stipa-Arten, Federborstengras (Nassella)
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Verwendung in der Küche: Nicht relevant
Beste Haltbarmachung: Trocknung der Blütenstände für Dekoration
Lagerung der Pflanze: Trocken, luftig
Das beste Rezept: Nicht relevant
Die beste Speise: Nicht relevant
Das beste Getränk: Nicht relevant
Die beste Beilage: Nicht relevant
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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):
1. Federgras – Stipa pennata
2. Stipa pulcherrima
3. Stipa capillata
4. Stipa tirsa
5. Stipa joannis
6. Stipa dasyphylla
7. Stipa calamagrostis
8. Stipa borysthenica
9. Stipa pennata subsp. eriocaulis
10. Stipa lessingiana
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Drei häufig vorkommende Unterarten:
- Stipa pennata
- Stipa capillata
- Stipa tirsa
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Drei seltene Unterarten:
- Stipa borysthenica
- Stipa dasyphylla
- Stipa lessingiana
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Guter Nachbar: Lavendel, Thymian, Salbei (trockenheitsliebende Kräuter und Stauden)
Schlechter Nachbar: Starkzehrende und feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Tomaten oder Kohl
Beste Mischkulturen: Trockenheitsverträgliche Kräuter und Steingartenpflanzen, z.B. Schafgarbe, Sedum, Lavendel
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Quellennachweis:
- Flora Europaea, Band 9
- P. Schmeil, A. Fitschen: Flora von Deutschland
- Bundesamt für Naturschutz (BfN) – Artensteckbrief Stipa pennata
- Diverse botanische Fachliteratur und Pflanzenführer