Farne (Polypodiaceae)
Die Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae) sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Tüpfelfarnartigen (Polypodiales) innerhalb der Echten Farne (Polypodiopsida).
Name (Deutsch): Farne
Botanischer Name:
- Polypodiaceae (Familie) – z. B. Dryopteris filix-mas (Wurmfarn), Matteuccia struthiopteris (Straußenfarn), Polypodium vulgare (Gemeiner Tüpfelfarn)
Gattung:
- Polypodiaceae umfasst zahlreiche Gattungen wie Dryopteris, Matteuccia, Polypodium, Asplenium, Blechnum u. a.
Pflanzenfamilie:
- Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae) (früher oft als Echte Farne klassifiziert, heute in mehrere Familien unterteilt, z. B. Dryopteridaceae, Polypodiaceae, Aspleniaceae)
Name im Volksmund:
- Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
- Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris)
- Tüpfelfarn (Polypodium vulgare)
- Adlerfarn (Pteridium aquilinum)
- Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium)
- Hundszungenfarn (Asplenium ruta-muraria)
- Hainsimsenfarn (Dryopteris affinis)
Allgemeine Angaben zu Farnen (Polypodiaceae und verwandte Familien)
Wieviele Unterarten in Europa:
In Europa gibt es über 100 Arten aus der Familie der Polypodiaceae und verwandter Farnfamilien (z. B. Dryopteridaceae, Aspleniaceae). Eine genaue Zahl der Unterarten ist schwer zu bestimmen, da Farne sich oft hybridisieren und genetische Variationen regional unterschiedlich sind.
Beispiele für Unterarten/Varietäten:
- Dryopteris filix-mas var. filix-mas
- Polypodium vulgare subsp. vulgare
- Asplenium trichomanes subsp. trichomanes
Anbauordnung:
- Waldpflanze (natürlicher Lebensraum in schattigen Wäldern).
- Zierpflanze (häufig in Gärten, Parks, als Bodendecker oder Solitär).
- Teichpflanze (bestimmte Arten wie Matteuccia struthiopteris oder Osmunda regalis).
- Luftpflanze (epiphytische Farne wie Polypodium vulgare auf Bäumen).
- Waldrandpflanze (z. B. Dryopteris filix-mas).
Kulturart:
- Waldpflanze
- Zierpflanze (Blattpflanze)
- Bodendecker
- Teich- und Sumpfpflanze (selten)
Klimazone:
- Gemäßigte Zone bis tropische Zone (Europa: ausschließlich gemäßigte Zone).
- Frosthart (die meisten europäischen Arten vertragen bis −20 °C).
- Bevorzugt feuchte, schattige Standorte (z. B. Wälder, Schluchten, Flussufer).
Erntezeitraum:
- Blätter (Wedel): April–Oktober (je nach Art; immergrüne Arten ganzjährig).
- Wurzeln/Rhizome: Herbst (z. B. für Heilzwecke bei Dryopteris filix-mas).
- Sporen: Sommer bis Herbst (für Vermehrung).
Zehrer Art:
- Schwach Zehrer (benötigen humusreichen, nährstoffarmen Boden).
Wichtiger Hinweis zur Pflanze:
- Standort:
o Schatten bis Halbschatten (direkte Sonne meiden!).
o Feuchtigkeit: Gleichmäßig feucht halten (keine Staunässe, aber auch nicht austrocknen lassen).
- Boden:
o Humusreich, locker, sauer bis neutral (pH-Wert 4,5–7,0).
o Kein Kalk (außer bei kalkliebenden Arten wie Asplenium ruta-muraria).
- Pflege:
o Vermehrung: Durch Sporen oder Teilung der Rhizome.
o Schnitt: Abgestorbene Wedel im Frühjahr entfernen.
o Schutz vor Schnecken (junge Wedel sind beliebt bei Schnecken!).
- Schädlinge/Krankheiten:
o Schnecken (fressen junge Wedel).
o Blattläuse (selten, aber möglich).
o Pilze (bei zu nassem Standort, z. B. Wurzelfäule).
Bemerkung:
- Farne sind urzeitliche Pflanzen, die bereits im Devon (vor ca. 400 Mio. Jahren) existierten. Sie vermehren sich nicht über Samen, sondern über Sporen und haben keine Blüten.
- Viele Arten sind immergrün oder wintergrün und bilden Rhizome als Überdauerungsorgane. Sie eignen sich hervorragend für schattige Gärten, Teichränder oder als Bodendecker.
Bester Fundort in der Natur:
- Laub- und Mischwälder (z. B. Dryopteris filix-mas, Polypodium vulgare).
- Schluchten und feuchte Hänge (z. B. Asplenium scolopendrium).
- Flussufer und Moore (z. B. Matteuccia struthiopteris, Osmunda regalis).
- Felsige Standorte (z. B. Asplenium ruta-muraria, Ceterach officinarum).
Beipflanzung und ihre Auswirkung:
- Gute Nachbarn:
o Andere Waldpflanzen: Efeu (Hedera helix), Elfenblumen (Epimedium), Funkien (Hosta), Purpurglöckchen (Heuchera).
o Stauden: Astilben, Rodgersien, Schaumblüten (Tiarella).
o Bäume/Sträucher: Eiben (Taxus), Buchen (Fagus), Farnen als Unterpflanzung.
- Auswirkung:
o Bodenlockerung (Rhizome durchwurzeln den Boden).
o Feuchtigkeitsregulation (halten den Boden feucht).
o Biodiversität (bieten Lebensraum für Insekten und Pilze).
o Schattenspender (schützen den Boden vor Austrocknung).
Blütenbeschreibung:
- Farne haben keine Blüten!
- Sporenstände:
o Form: Sori (punktförmige Sporenbehälter) auf der Unterseite der Wedel.
o Farbe: Braun, gelb oder grün (je nach Art).
o Anordnung: Oft in linienförmigen Mustern oder punktuell.
o Zeitpunkt: Sommer bis Herbst (Sporenreife).
Blattbeschreibung:
- Form: Wedel (gefiederte oder einfach gebaute Blätter).
- Farbe:
o Frühling: Hellgrün, oft gerollt.
o Sommer: Dunkelgrün bis blaugrün.
o Herbst: Gelblich bis braun (bei laubabwerfenden Arten).
- Größe: Von ein paar Zentimetern (z. B. Asplenium ruta-muraria) bis über 1,5 m (z. B. Matteuccia struthiopteris).
- Besonderheit:
o Junge Wedel sind oft gerollt (sogenannte “Wickel”).
o Sporen auf der Unterseite (bei vielen Arten).
Stamm-/Stielbeschreibung:
- Form:
o Rhizome (unterirdisch, waagerecht wachsend).
o Blattstiele (Rhachis): Oft schuppig, behaart oder glatt.
- Farbe:
o Rhizome: Braun bis schwarz.
o Stiele: Grün, rotbraun oder schwarz (je nach Art).
- Besonderheit:
o Rhizome speichern Nährstoffe und ermöglichen die Überwinterung.
Samenbeschreibung:
- Farne bilden keine Samen!
- Vermehrung über Sporen:
o Sporen sind mikroskopisch klein (0,01–0,1 mm).
o Reife: Sommer bis Herbst (je nach Art).
o Keimung: Benötigt feuchte, schattige Bedingungen (z. B. Moos, feuchte Erde).
Art der Wurzler:
- Rhizomwurzler (flachwurzelnd, aber weitverzweigt).
- Wurzeltiefe: 10–30 cm (Rhizome horizontal, Wurzeln fein und weitverzweigt).
Geruch der Pflanze:
- Neutral bis leicht erdig (kein auffälliger Duft).
- Einige Arten (z. B. Polypodium vulgare) riechen leicht würzig, wenn man die Blätter reibt.
Geschmack der Pflanze:
- Nicht essbar (außer bestimmte Arten wie Matteuccia struthiopteris – siehe unten).
- Bitter-herb (bei Berührung oder Verzehr).
Lebenszeitspanne:
- Mehrjährig (die meisten Arten).
- Langlebig (Rhizome können Jahrzehnte überdauern).
- Einige Arten (z. B. Pteridium aquilinum) breiten sich vegetativ aus und bilden große Kolonien.
Ökologische Schädlingsbekämpfung:
- Fördert Biodiversität:
o Lebensraum für Insekten (z. B. Schmetterlingsraupen).
o Nahrung für Huftiere (z. B. Rehe fressen Adlerfarn).
- Natürliche Schädlingshemmung:
o Schnecken meiden viele Arten (z. B. Dryopteris filix-mas).
o Pilze (z. B. Mykorrhiza) verbessern die Nährstoffaufnahme.
Keimer Art: Lichtkeimer (Sporen benötigen Licht zum Keimen)
Keimdauer:
- 2–12 Wochen (sehr langsam, da Sporen erst zu Prothallien keimen, aus denen sich dann neue Pflanzen entwickeln).
Keimtemperatur: 15–22 °C.
Keimvorbereitung:
- Sporen auf feuchtes Substrat (z. B. Torf-Sand-Mischung) streuen.
- Gleichmäßig feucht halten (nicht nass!).
- Lichtkeimer: Sporen nicht mit Erde bedecken!
- Prothallienbildung: Nach 4–8 Wochen entwickeln sich herzförmige Vorkeime (Prothallien), aus denen später junge Farne wachsen.
Keimfähigkeit in Jahren:
- 1–3 Jahre (Sporen verlieren schnell an Keimkraft).
Aussaatzeitraum:
- Sporenaussaat: Ganzjährig möglich, aber beste Zeit ist der Spätsommer/Herbst (natürliche Reifezeit).
- Teilung der Rhizome: Frühjahr (März–April) oder Herbst (September–Oktober).
Aussaat Tiefe: Sporen nicht bedecken (Lichtkeimer!).
Abstand in der Reihe: 5–10 cm (bei Sporenaussaat in Schalen).
Abstand zur nächsten Pflanze:
- 30–50 cm (je nach Art und Wuchsform).
Samen pro Pflanzloch:
- Nicht anwendbar (Vermehrung über Sporen oder Rhizomteilung).
Bevorzugte Beet Art:
- Waldgarten
- Teichrand (z. B. Matteuccia struthiopteris, Osmunda regalis).
- Steingarten (z. B. Asplenium ruta-muraria, Ceterach officinarum).
- Bodendecker-Beet (z. B. Polypodium vulgare).
- Gewächshaus/Kübel (bei tropischen Arten).
Idealer Boden:
- Humusreich, locker, sauer bis neutral
- Kein Kalk (außer bei kalkliebenden Arten wie Asplenium ruta-muraria).
- Feucht, aber durchlässig (keine Staunässe!).
pH-Wert: 4,5–7,0
Gießverhalten:
- Gleichmäßig feucht halten (Boden nie austrocknen lassen).
- Besonders wichtig im Frühjahr (neue Wedel wachsen schnell und brauchen viel Wasser).
- Im Winter: Mäßig gießen (Rhizome vertragen Trockenheit besser).
Sonnenbedarf:
- Schatten bis Halbschatten (direkte Sonne meiden!).
- Einige Arten (z. B. Polypodium vulgare) vertragen mehr Sonne, wenn der Boden feucht ist.
Düngereinsatz:
- Gering (Schwachzehrer!).
- Empfohlener Dünger:
o Organisch: Kompost, Laubhumus (im Herbst).
o Mineralisch: Keinen mineralischen Dünger verwenden! Farne vertragen keine hohen Salzkonzentrationen.
Ist das Anhäufeln von Vorteil: Nein (nicht notwendig).
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein (Farne wachsen ohne Unterstützung).
Ist ein Spalier notwendig:
- Nein (nur bei kletternden Arten wie Lygodium – in Europa nicht heimisch).
Krautzuordnung:
- Waldpflanze
- Zierpflanze (Blattpflanze)
- Bodendecker
- Teichpflanze (selten)
Mit Heilwirkung: Ja (bestimmte Arten)
Wirkstoffe:
- Filicin (in Dryopteris filix-mas – Wurmfarn, giftig in hohen Dosen!).
- Gerbstoffe
- Flavonoide
- Ätherische Öle (in einigen Arten).
Anwendungsbereiche:
- Wurmmittel (historisch, Dryopteris filix-mas – heute obsolet wegen Toxizität!).
- Entzündungen (z. B. Hautirritationen – Umschläge aus Wedeln).
- Wundheilung (traditionell als Wundauflage).
Verabreichung:
- Nicht mehr empfohlen! (Viele Farne sind giftig – siehe unten).
Essbar: Ja/Nein (nur bestimmte Arten und Pflanzenteile!)
Welche essbaren Teile:
- Junge Wedel (Fiddleheads):
- Arten: Matteuccia struthiopteris (Straußenfarn), Osmunda regalis (Königs-Farn), Pteridium aquilinum (Adlerfarn – giftig in großen Mengen!).
- Zubereitung: Gedünstet wie Spargel oder in Salaten.
- Rhizome:
- Arten: Pteridium aquilinum (Adlerfarn – giftig!), Polypodium vulgare (Gemeiner Tüpfelfarn – essbar in Maßen).
- Zubereitung: Geröstet oder zu Mehl gemahlen (historisch als Notnahrung).
Giftig: Ja (viele Arten sind giftig!)
Welche giftigen Teile:
- Alle Teile (außer die jungen Wedel bestimmter Arten – siehe oben).
- Besonders giftig:
- Dryopteris filix-mas (Wurmfarn – enthält Filicin, ein Neurotoxin).
- Pteridium aquilinum (Adlerfarn – enthält Ptaquilosid, karzinogen!).
- Asplenium spp. (z. B. Asplenium ruta-muraria – kann Blausäureglykoside enthalten).
Verwechslungsgefahr mit:
- Giftigen Doppelgängern:
o Adlerfarn (Pteridium aquilinum) vs. essbarer Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris):
§ Unterschied: Adlerfarn hat doppelt gefiederte Wedel und wächst bis 3 m hoch. Straußenfarn hat ungeteilte, straußenfederartige Wedel und wird max. 1,5 m hoch.
o Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) vs. essbare Farne:
§ Unterschied: Wurmfarn hat doppelt gefiederte Wedel mit schuppigen Stielen. Essbare Farne haben glatte Stiele und einfacher gebaute Wedel.
Verwendung in der Küche:
- Junge Wedel (Fiddleheads):
o Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris): Gedünstet wie Spargel, in Suppen oder Salaten.
o Königs-Farn (Osmunda regalis): Junge Wedel können wie Spinat verwendet werden.
- Rhizome:
o Polypodium vulgare (Gemeiner Tüpfelfarn): Geröstet als Kaffeeersatz (historisch).
- Nicht essbar: Alle anderen Arten nicht verzehren! (giftig!).
Beste Haltbarmachung:
- Einfrieren (junge Wedel von Matteuccia struthiopteris).
- Einkochen (als “Farn-Spargel”).
- Trocknen (für Tee oder Dekoration).
Lagerung der Pflanze:
- Frische Wedel: Kühl und feucht in einem Tuch (1–2 Wochen).
- Getrocknete Wedel: Dunkel, trocken und luftdicht (1 Jahr).
- Rhizome: Kühl und trocken lagern (für Notnahrung).
Das beste Rezept:
Farne-Spargel (aus Matteuccia struthiopteris):
Zutaten:
- 200 g junge Wedel,
- 50 g Butter,
- Salz,
- Pfeffer,
- Zitronensaft.
Zubereitung:
- Junge Wedel waschen und die obersten 10 cm abschneiden.
- In Salzwasser 5–7 Minuten dünsten.
- In Butter schwenken, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
- Als Beilage zu Fisch oder Fleisch servieren.
Die beste Speise:
Farn-Spinat (aus Osmunda regalis):
- Junge Wedel waschen, hacken und wie Spinat mit Knoblauch und Olivenöl anbraten.
- Mit Salz, Pfeffer und Parmesan servieren.
Das beste Getränk:
Farn-Tee (aus Polypodium vulgare):
- 1 TL getrocknete Rhizome oder Wedel mit 250 ml kochendem Wasser übergießen.
- 10 Minuten ziehen lassen.
- Achtung: Nur in Maßen trinken (leicht giftig!).
Die beste Beilage:
Zu Wildgerichten oder Fisch
(junge Farnwedel als saisonale Delikatesse).
10 Arten/Unterarten der Familie Polypodiaceae und verwandter Familien in Europa (deutscher und botanischer Name):
- Wurmfarn – Dryopteris filix-mas
- Gemeiner Tüpfelfarn – Polypodium vulgare
- Straußenfarn – Matteuccia struthiopteris
- Adlerfarn – Pteridium aquilinum (giftig!)
- Hirschzungenfarn – Asplenium scolopendrium
- Hundszungenfarn – Asplenium ruta-muraria
- Hainsimsenfarn – Dryopteris affinis
- Königs-Farn – Osmunda regalis
- Bergfarn – Thelypteris limbosperma
- Eichenfarn – Gymnocarpium dryopteris
Drei häufig vorkommende Arten:
- Dryopteris filix-mas (Wurmfarn)
- Polypodium vulgare (Gemeiner Tüpfelfarn)
- Pteridium aquilinum (Adlerfarn)
Drei seltenste Arten:
- Osmunda regalis (Königs-Farn)
- Asplenium scolopendrium (Hirschzungenfarn)
- Matteuccia struthiopteris (Straußenfarn)
Drei älteste Arten (in Europa bekannt seit):
- Polypodium vulgare (Gemeiner Tüpfelfarn – seit der Kreidezeit)
- Dryopteris filix-mas (Wurmfarn – seit dem Tertiär)
- Pteridium aquilinum (Adlerfarn – seit der Kreidezeit)
Guter Nachbar:
- Andere Waldpflanzen: Efeu, Elfenblumen, Funkien, Purpurglöckchen.
- Stauden: Astilben, Rodgersien, Schaumblüten.
- Bäume/Sträucher: Eiben, Buchen, Farnen als Unterpflanzung.
- Feuchtigkeitsliebende Pflanzen: Rodgersien, Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre).
Schlechter Nachbar:
- Trockenheitsliebende Pflanzen (z. B. Lavendel, Thymian – Farne brauchen Feuchtigkeit).
- Starkzehrende Pflanzen (z. B. Rosen, Dahlien – konkurrieren um Nährstoffe).
- Kalkliebende Pflanzen (z. B. Berberitze – Farne bevorzugen saure Böden).
Beste Mischkulturen:
- Waldgarten: Kombiniert mit Efeu, Elfenblumen und Funkien.
- Teichrand: Mit Rodgersien, Sumpf-Schachtelhalm und Sumpfdotterblumen.
- Steingarten: Mit kalkliebenden Arten wie Asplenium ruta-muraria.
Quellennachweis:
- Botanische Datenbanken:
o Plants of the World Online (POWO)
- Farnkunde:
o “Farne und Farnverwandte in Mitteleuropa” von Karl Peter Buttler.
o “Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen” von Franz-Xaver Treml.
- Giftpflanzen:
o Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
- Kultur- und Pflegehinweise:
o “Das große Buch der Farne” von Henk J. Beije.
o “Gärtnern mit Farnen” von Andrew Lawson.