Die Zitronenverbene stammt aus den Regionen Chiles und Uruguay und ist dort heute noch wild zu finden. Sie hat ein unverwechselbar stark zitroniges Aroma. Nach Europa kam diese Verbenenart erst Ende des 17. Jahrhunderts durch spanische Seefahrer.

 

Im Sommer können Getränke mit frischer Zitronenverbene verfeinert werden. Aber auch im Winter ist ein Tee aus den getrockneten Blättern sehr wohltuend. Ein Dampfbad mit Zitronenverbenen-Blättern entspannt und belebt zugleich.

 

Die Zitronenverbene ist eine aromatische, vielseitige Heil- und Gewürzpflanze mit intensivem Zitronenduft. Die Zitronenverbene ist eine aromatische, vielseitige Pflanze, die mit ihrem intensiven Zitronenduft und den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten sowohl im Garten als auch in der Küche und Naturheilkunde geschätzt wird. 🍋🌿

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Name (Deutsch): Zitronenverbene 

Botanischer Name: Lippia citriodora (syn. Aloysia citrodora) 

Gattung: Lippia 

Pflanzenfamilie: Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) 

Name im Volksmund: Zitronenverbene, Zitronenstrauch, Zitronenstrauchverbene 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine klar definierten Unterarten, eher Varietäten 

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Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze 

Kulturart: Kräuter / Gehölz 

Klimazone: Mediterrane bis gemäßigte Zone (Winterschutz nötig in kälteren Regionen) 

Erntezeitraum: Juni bis September 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Frostempfindlich, benötigt gut durchlässigen Boden und sonnigen Standort; regelmäßiger Rückschnitt fördert buschiges Wachstum 

Bemerkung: Bekannt für intensiven Zitronenduft, beliebt in der Aromatherapie und Küche 

Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich Südamerika, heute kultiviert in Europa und Mittelmeerraum 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit mediterranen Kräutern wie Rosmarin, Thymian; fördert Schädlingsabwehr 

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Blütenbeschreibung: Kleine, weiße bis blassviolette Blüten in dichten Ähren 

Blattbeschreibung: Lanzettliche, dunkelgrüne Blätter mit starkem Zitronenduft 

Stamm-/Stielbeschreibung: Holzige, verzweigte Stängel, bis 1,5 m hoch 

Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen in vierteiligen Klausenfrüchten 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd 

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Geruch der Pflanze: Intensiv zitronig, frisch 

Geschmack der Pflanze: Mild zitronig, aromatisch 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig, verholzender Halbstrauch 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Fördert Nützlinge, wirkt abschreckend auf Blattläuse und andere Schädlinge 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 10-20 Tage 

Keimtemperatur: 20-25 °C optimal 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: 1-2 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Frühling (März bis Mai) 

Aussaat Tiefe: 0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 40-50 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 50-60 cm 

Samen pro Pflanzloch: 2-3 

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Bevorzugte Beet Art: Kräuterbeet, Kübel, Steingarten 

Idealer Boden: Locker, humusreich, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 

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Gießverhalten: Mäßig, trockenheitsverträglich 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Gering bis mittel 

Empfohlener Dünger: Kompost, Kräuterdünger 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 

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Krautzuordnung: Würzkraut / Heilpflanze / Gartenpflanze 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe: Ätherische Öle (Citral, Limonen), Flavonoide, Gerbstoffe 

Anwendungsbereiche: Beruhigend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend 

Verabreichung: Trinken (Tee), essen (Blätter), cremen, Umschläge 

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Essbar: Ja  

Welche essbaren Teile: Blätter 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Zitronenmelisse (Melissa officinalis), aber intensiverer Duft 

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Verwendung in der Küche: Tee, Aromatisierung von Desserts, Salaten, Fischgerichten, Getränken 

Beste Haltbarmachung: Trocknen, luftdicht lagern 

Lagerung der Pflanze: Trocken, dunkel, luftdicht 

Das beste Rezept: Zitronenverbene-Tee 

Die beste Speise: Zitronenverbene-Sorbet 

Das beste Getränk: Zitronenverbene-Limonade 

Die beste Beilage: Zu Fisch und Geflügel 

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10 Unterarten/Varietäten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

Lippia citriodora wird in Europa nicht in viele Unterarten gegliedert, hier verwandte Lippia-Arten: 

1. Lippia citriodora 

2. Lippia alba 

3. Lippia dulcis 

4. Lippia graveolens 

5. Lippia nodiflora 

6. Lippia micromera 

7. Lippia myriocephala 

8. Lippia palmeri 

9. Lippia salicifolia 

10. Lippia triphylla 

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Drei häufig vorkommende Arten: 

-      Lippia citriodora 

-      Lippia alba 

-      Lippia graveolens 

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Drei seltene Arten: 

-      Lippia dulcis 

-      Lippia micromera 

-      Lippia palmeri 

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Guter Nachbar: Rosmarin, Thymian, Salbei, Lavendel 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Schatten werfen 

Beste Mischkulturen: Mediterrane Kräuterbeete mit gut durchlässigem Boden 

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Quellennachweis: 

-      Flora Europaea 

-      Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) 

-      Fachliteratur Kräuteranbau 

-      Deutsche Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft 

-      Saatgutkataloge und Sortenbeschreibungen