Die Zimtkassie (Cinnamomum cassia oder auch Cinnamomum aromaticum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Sie ist die Quelle für den sogenannten Cassiazimt (Gewürzrinde), der oft als eine minderwertigere Sorte von Zimt bezeichnet wird. Trotz dieser Verwechslung ist Kassia kein echter Zimt, sondern ein eigenes Gewürz.

 

Bei der Zimtkassie wird die borkige Rinde direkt als Gewürz verwendet (daher auch der deutsche Name „Gewürzrinde“). Die sechs- bis siebenjährigen Zweige werden entrindet. Die Rinde wird meist nur sehr oberflächlich von den äußeren Teilen, dem Korkmantel, befreit und getrocknet.

 

Um feinere Cassia-Qualitäten zu erhalten, wird die oft flechtenbewachsene, gerbstoffhaltige Borke abgeschält. Dadurch verbessert sich der Geschmack, denn der Zimt schmeckt umso herber, je gerbstoffhaltiger er ist.

 

Die Zweigrinde (griechisch „xylocassia“) des Cassia-Zimts ist grundsätzlich viel dicker und gröber als die des Ceylon-Zimtbaums (Cinnamomum verum). Sie rollt sich im Gegensatz zu dieser von beiden Seiten zylindrisch ein.

 

Die Zimtkassie ist ein immergrüner Baum, der hauptsächlich für seine aromatische Rinde geschätzt wird und als günstige Alternative zum Ceylon-Zimt weltweit bekannt ist.

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Name (Deutsch): Zimtkassie, Kassia, Chinesischer Zimt 

Botanischer Name: Cinnamomum cassia (syn. Cinnamomum aromaticum) 

Gattung: Cinnamomum 

Pflanzenfamilie: Lorbeergewächse (Lauraceae) 

Name im Volksmund: Kassia, Chinesischer Zimt, Indischer Zimt 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine natürlichen Unterarten in Europa, da tropische Herkunft und nur kultiviert 

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Anbauordnung: Kulturpflanze 

Kulturart: Gewürzpflanze / Gehölz 

Klimazone: Tropisch, in Europa nur als Kübelpflanze oder Gewächshauspflanze 

Erntezeitraum: Hauptsächlich im Winter bis Frühjahr (Rindenernte) 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Enthält höhere Mengen an Cumarin als Ceylon-Zimt, daher in großen Mengen gesundheitlich bedenklich 

Bemerkung: Immergrüner Baum, bis zu 10–15 m hoch, Rinde wird als Gewürz verwendet 

Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich in Südchina und Indonesien, heute weltweit kultiviert 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen tropischen Gehölzen; keine negativen Effekte bekannt 

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Blütenbeschreibung: Kleine, gelblich-grüne Blüten in rispenartigen Blütenständen 

Blattbeschreibung: Elliptische, glänzende, dunkelgrüne Blätter mit aromatischem Duft 

Stamm-/Stielbeschreibung: Glatter bis leicht rissiger Stamm mit graubrauner Rinde 

Samenbeschreibung: Kleine, ovale, schwarze bis dunkelbraune Beerenfrüchte 

Art der Wurzler: Tiefwurzelnd 

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Geruch der Pflanze: Aromatisch, würzig, zimtig 

Geschmack der Pflanze: Warm, süßlich-würzig, intensiv 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig, langlebig (bis zu 50 Jahre) 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Ätherische Öle wirken antibakteriell und fungizid 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 3–6 Wochen 

Keimtemperatur: 25–30 °C 

Keimvorbereitung: Samen vor der Aussaat 24 Stunden in warmem Wasser einweichen 

Keimfähigkeit in Jahren: 1–2 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Frühling bis Sommer 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 1–2 cm 

Abstand in der Reihe: 3–4 m (bei Anzucht) 

Abstand zur nächsten Pflanze: 4–5 m 

Samen pro Pflanzloch: 1 

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Bevorzugte Beet Art: Gut drainierte, humusreiche Böden oder Kübel mit tropischem Substrat 

Idealer Boden: Locker, nährstoffreich, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 5,5–7,0 (leicht sauer bis neutral) 

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Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Halbschattig bis sonnig 

Düngereinsatz: Regelmäßig während Wachstumsperiode 

Empfohlener Dünger: Organischer Dünger für tropische Gehölze 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 

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Krautzuordnung: Gewürzpflanze / Gehölz 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe: Ätherische Öle, Cumarin, Zimtaldehyd, Eugenol 

Anwendungsbereiche: Verdauungsfördernd, antibakteriell, entzündungshemmend 

Verabreichung: Gewürz in Speisen, Tee, Tinkturen 

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Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Getrocknete Rinde (Zimtrinde) 

Giftig: Ja, bei übermäßigem Verzehr wegen Cumarin-Gehalt 

Welche giftigen Teile: Rinde (hoher Cumarinanteil) 

Verwechslungsgefahr mit: Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum), der weniger Cumarin enthält 

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Verwendung in der Küche: Gewürz für Backwaren, Süßspeisen, Getränke, Currys 

Beste Haltbarmachung: Getrocknet, luftdicht und dunkel gelagert 

Lagerung der Pflanze: Getrocknete Rinde in luftdichten Behältern 

Das beste Rezept: Gebackene Apfel-Zimt-Stücke mit Kassia 

Die beste Speise: Zimtgebäck, Currygerichte mit Zimtnote 

Das beste Getränk: Gewürztee mit Zimtkassie 

Die beste Beilage: Süßspeisen, Reisgerichte 

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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):

·         Keine, da nicht heimisch 

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3 häufig vorkommende Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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3 seltene Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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Guter Nachbar: Andere tropische Gewürz- und Heilpflanzen 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen 

Beste Mischkulturen: Kombination mit tropischen Gehölzen und Gewürzpflanzen 

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Quellennachweis: 

-      "Gewürzpflanzen" von Uwe Seidel 

-      "Flora of China" 

-      Wissenschaftliche Artikel zu Cinnamomum cassia 

-      Tropische Pflanzenhandbücher