Dill ist ein sehr aromatisches und beliebtes Gewürzkraut, das sehr gerne mit Gurken oder Fischgerichten verwendet wird. Es gehört zu der Familie der Doldenblütler und sein Laub ist stark gefiedert. Dill ist eine einjährige Pflanze. 

Die gelben Blüten und die Samen werden gerne zum Einlegen von Gurken verwendet und gedeihen in Nachbarschaft zur Gurke sehr gut.

Ebenso wie Basilikum gehört Dill zu den wenigen Kräutern, die einen nährstoffreichen Boden bevorzugen. Zudem sollte der Boden locker und wasserdurchlässig sein. 

Je besser der Boden vorbereitet ist, desto höher die Erträge. Wähle zudem einen sonnigen Standort. Durch das helle Licht werden das Wachstum und die Bildung der ätherischen Öle gefördert. Dill (Anethum graveolens) ist ein aromatisches Kraut aus der Familie der Doldenblütler, das ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt.

Es ist bekannt für seinen einzigartigen, frischen und leicht anisartigen Geschmack, der an Fenchel und Sellerie erinnert. Dill wird sowohl in der Küche als auch in der traditionellen Medizin verwendet. Dill ist ein vielseitiges Kraut, das vielen Gerichten eine frische, aromatische Note verleiht und in der Küche weltweit geschätzt wird. 

Es eignet sich besonders gut für leichte, sommerliche Gerichte und ist ein unverzichtbares Gewürz in der skandinavischen und osteuropäischen Küche.

Der Dill ist ein vielseitiges, aromatisches Kraut, das in der Küche und Naturheilkunde geschätzt wird. Er ist einfach zu kultivieren und bereichert viele Gerichte mit seinem frischen Geschmack.

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Name (Deutsch): Dill 

Botanischer Name: Anethum graveolens 

Gattung: Anethum 

Pflanzenfamilie: Doldenblütler (Apiaceae) 

Name im Volksmund: Dillkraut, Gurkendill, Gewürzdill 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine anerkannten Unterarten; Sortenvielfalt vorhanden 

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Anbauordnung: Kulturpflanze 

Kulturart: Kräuterpflanze 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Juni bis September 

Zehrer Art: Schwach- bis Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Samen und Blätter enthalten ätherische Öle, die bei Überdosierung Magenreizungen auslösen können 

Bemerkung: Ein- bis zweijährig, wächst schnell, bevorzugt lockere Böden 

Bester Fundort in der Natur: Kulturland, Gärten, Ruderalflächen 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Fördert Wachstum von Gurken und Kohl, wirkt abschreckend auf Blattläuse 

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Blütenbeschreibung: Kleine, gelblich-weiße Doldenblüten, typisch für Apiaceae 

Blattbeschreibung: Fein gefiedert, fadenförmig, hellgrün, aromatisch 

Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, hohler Stängel, bis 60–120 cm hoch 

Samenbeschreibung: Kleine, abgeflachte, ovale Samen, gelblich-braun 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd 

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Geruch der Pflanze: Frisch, würzig, anisartig 

Geschmack der Pflanze: Aromatisch, leicht süßlich, würzig 

Lebenszeitspanne: Einjährig bis zweijährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Wirkt als natürlicher Schädlingsabwehrstoff, besonders gegen Blattläuse 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 7–14 Tage 

Keimtemperatur: 15–20 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Frühling bis Frühsommer (März bis Juni) 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 1 cm 

Abstand in der Reihe: 20–30 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 20–30 cm 

Samen pro Pflanzloch: 2–3 

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Bevorzugte Beet Art: Locker, humusreich, gut durchlässig 

Idealer Boden: Leicht sandig bis lehmig, nährstoffreich 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 

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Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Schwach, gelegentlich organischer Dünger 

Empfohlener Dünger: Kompost oder Kräuterdünger 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 

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Krautzuordnung: Küchen- und Heilkräuter 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe: Ätherische Öle (Dillapiol, Carvon), Flavonoide, Bitterstoffe 

Anwendungsbereiche: Verdauungsfördernd, krampflösend, beruhigend 

Verabreichung: Tee, Gewürz, Tinkturen 

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Essbar: Ja  

Welche essbaren Teile: Junge Blätter, Samen, Blüten 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Fenchel (Foeniculum vulgare), Kümmel (Carum carvi) (ähnlich, aber unterscheidbar)  

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Verwendung in der Küche: Gewürz für Fisch, Gurken, Salate, Suppen, eingelegtes Gemüse 

Beste Haltbarmachung: Getrocknet oder frisch verwendet 

Lagerung der Pflanze: Frisch im Kühlschrank, getrocknet luftdicht und dunkel 

Das beste Rezept: Dillgurken (eingelegte Gurken mit Dill) 

Die beste Speise: Gebratener Fisch mit Dill 

Das beste Getränk: Dillwasser (Verdauungstee) 

Die beste Beilage: Kartoffeln mit Dill 

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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):

·         Keine anerkannten Unterarten 

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3 häufig vorkommende Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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3 seltene Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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Guter Nachbar: Gurken, Kohl, Kopfsalat, Zwiebeln 

Schlechter Nachbar: Karotten, Fenchel (Wachstumshemmung möglich) 

Beste Mischkulturen: Gurken und Kohl zur Schädlingsabwehr und Wachstumshilfe 

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Quellennachweis: 

  • -      "Kräuterlexikon" von Ursula Heinzel 
  • -      "Pflanzen und ihre Wirkstoffe" von Hildegard Müller 
  • -      Diverse Gartenbauportale 
  • -      "Flora Europaea"