Wenn du noch nie von Edamame gehört hast, ist das nicht schlimm. Edamame bezeichnet die nicht vollreif geerntete Sojabohne und bedeutet soviel wie „Bohnen am Zweig“ auf Japanisch. In den letzten Jahren hat Edamame an Bekanntheit dazugewonnen und wird nun nicht mehr nur Sushi-Restaurants als Vorspeise serviert, sondern hält auch Einzug in bekannte Szene-Restaurants und Bars. Die Edamame ist eine besonders proteinreiche und gesunde Powerbohne. Wir zeigen dir wie du sie selbst anbauen kannst.
Sojabohnen sind sehr wärmebedürftig, da sie naturgemäß sonst in wärmeren Gefilden angebaut werden. Sie benötigen einen sonnigen und windgeschützten Standort. Der Boden sollte humusreich und locker sein. Da die Sojapflanze Wurzeln bis zu 1,5 m ausbilden kann, sollte der Boden auch sehr tiefgründig, ohne Sperrschicht sein.
Der Edamame ist eine spezielle Form der Sojabohne, die als junge, grüne Bohne vor der vollständigen Reife geerntet und vor allem in der asiatischen Küche geschätzt wird.
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Name (Deutsch): Edamame, Grüne Sojabohne
Botanischer Name: Glycine max
Gattung: Glycine
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Name im Volksmund: Sojabohne, Edamame
Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine natürlichen Unterarten in Europa; Glycine max wird als Art kultiviert
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Anbauordnung: Kulturpflanze
Kulturart: Gemüse / Hülsenfrucht
Klimazone: Gemäßigte bis subtropische Zone (Anbau in Europa meist im Sommer)
Erntezeitraum: Spätsommer bis Herbst (Ernte als junge Bohnen)
Zehrer Art: Mittel Zehrer
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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Benötigt warme Temperaturen und ausreichend Feuchtigkeit; junge Bohnen vor Verzehr garen, roh nicht empfehlenswert
Bemerkung: Einjährige Pflanze, stickstofffixierend, wichtig für nachhaltige Landwirtschaft
Bester Fundort in der Natur: Kulturland, Anbauflächen weltweit
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Mais, Gurken, Kürbis; fördert Bodenfruchtbarkeit durch Stickstoffbindung
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Blütenbeschreibung: Kleine, violette bis weiße Schmetterlingsblüten
Blattbeschreibung: Dreiteilige, grüne Blätter, typisch für Hülsenfrüchtler
Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, behaarter Stängel, verzweigt
Samenbeschreibung: Grüne, ovale Hülsen mit 3–5 Bohnen, die als Edamame genutzt werden
Art der Wurzler: Tiefwurzelnd mit Knöllchenbakterien
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Geruch der Pflanze: Schwach, frisch
Geschmack der Pflanze: Mild, nussig, leicht süßlich (junge Bohnen)
Lebenszeitspanne: Einjährig
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Stickstoffbindung verbessert Bodenqualität, Mischkulturen fördern Schädlingsabwehr
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Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: 7–14 Tage
Keimtemperatur: 18–25 °C
Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig; Samen können vorquellen
Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre
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Aussaatzeitraum: Spätfrühling bis Frühsommer (Mai bis Juni)
Aussaat Tiefe: 3–5 cm
Abstand in der Reihe: 40–50 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 50–60 cm
Samen pro Pflanzloch: 1–2
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Bevorzugte Beet Art: Locker, humusreich, gut durchlässig
Idealer Boden: Lehmig-sandig, nährstoffreich
pH-Wert des Bodens: 6,0–7,0
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Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, keine Staunässe
Sonnenbedarf: Vollsonnig
Düngereinsatz: Meist nicht nötig wegen Stickstoffbindung
Empfohlener Dünger: Organischer Dünger bei Bedarf
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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein
Ist ein Spalier notwendig: Nein
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Krautzuordnung: Gemüse, Hülsenfrucht
Mit Heilwirkung: Nein
Wirkstoffe: Proteine, Isoflavone, Ballaststoffe
Anwendungsbereiche: Ernährung, pflanzliche Proteinquelle
Verabreichung: Essen (gekochte Bohnen)
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Essbar: Ja
Welche essbaren Teile: Junge grüne Bohnen (Edamame)
Giftig: Nein (roh jedoch schwer verdaulich)
Welche giftigen Teile: Keine bekannt
Verwechslungsgefahr mit: Keine bedeutende Verwechslungsgefahr
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Verwendung in der Küche: Gedämpft, gekocht als Snack oder Beilage, Salate, Suppen
Beste Haltbarmachung: Frisch oder tiefgekühlt
Lagerung der Pflanze: Frisch kühl lagern, tiefgekühlt länger haltbar
Das beste Rezept: Gedämpfte Edamame mit Meersalz
Die beste Speise: Edamame-Snack mit Sesam und Sojasauce
Das beste Getränk: Nicht üblich
Die beste Beilage: Asiatische Reisgerichte
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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):
· Keine natürlichen Unterarten in Europa
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3 häufig vorkommende Unterarten:
· Nicht zutreffend
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3 seltene Unterarten:
· Nicht zutreffend
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Guter Nachbar: Mais, Gurken, Kürbis
Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Nährstoffe entziehen
Beste Mischkulturen: Mischkultur mit Mais, Kürbis, Gurken zur Schädlingsreduktion und Bodengesundheit
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Quellennachweis:
- "Gemüsebau" von U. K. Schmidt
- "Pflanzenbau" von D. K. Müller
Diverse Gartenbau- und Ernährungsportale