Die Kanadische Hemlocktanne (Tsuga canadensis), auch Kanadische Schierlingstanne genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Hemlocktannen (Tsuga) in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Es ist in ihrer nordamerikanischen Heimat die Klimaxbaumart. Sie wurde um 1730 nach Europa eingeführt und ist in Mitteleuropa winterhart. Sie dient dem US-Bundesstaat Pennsylvania als Wahrzeichen.

 

Die Kanadische Hemlock ist ein immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 20 bis 30 Meter und in Ausnahmefällen Stammdurchmesser bis zu 2 Meter erreicht. Sie erreicht ein Höchstalter von 1000 Jahren. Die Borke ist bräunlich. Die Rinde der Zweige ist gelbbraun und behaart. Die eiförmigen Knospen sind 1,5 bis 2,5 mm groß.

 

Die ungleich großen Nadeln stehen dicht und schraubig angeordnet am Zweig. Sie sind 0,5 bis 1,8 Zentimeter lang und 1 bis 2,5 Millimeter breit und haben eine Lebensdauer von etwa 6 Jahren. Die dunkelgrünen Nadeln sind am Ende abgerundet und besitzen unterseits zwei weiße Spaltöffnungsbänder. Die Kanadische Hemlocktanne ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch).

 

Die Blühfähigkeit wird mit 20 bis 40 Jahren erreicht. Die Blütezeit ist im Mai und die Samen reifen im September bis Oktober. Die gestielten, eiförmigen Zapfen weisen eine Länge von 1,5 bis 2,5 Zentimeter und einen Durchmesser von 1 bis 1,5 Zentimeter auf. Die 1 bis 2 Millimeter große Samen besitzen einen 7 Millimeter langen Flügel.

 

Die Kanadische Hemlocktanne ist ein immergrüner Nadelbaum aus Nordamerika, geschätzt für seine elegante Erscheinung und Bedeutung in Wäldern und Gärten.

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Name (Deutsch): Kanadische Hemlocktanne 

Botanischer Name: Tsuga canadensis 

Gattung: Tsuga 

Pflanzenfamilie: Kieferngewächse (Pinaceae) 

Name im Volksmund: Kanadische Hemlocktanne, Kanadische Hemlocktanne 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine natürlichen Unterarten, da nicht heimisch und nur kultiviert 

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Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze, Waldpflanze 

Kulturart: Gehölz / Nadelbaum 

Klimazone: Gemäßigte Zone (kühl-feucht) 

Erntezeitraum: Samenreife im Spätsommer bis Herbst 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Frosthart, benötigt kühle, feuchte Standorte; empfindlich gegen Trockenheit und Hitze 

Bemerkung: Langsam wachsend, elegant hängende Zweige, sehr schattentolerant 

Bester Fundort in der Natur: Kühle, feuchte Wälder im Osten Nordamerikas 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen Nadelbäumen und schattentoleranten Laubbäumen 

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Blütenbeschreibung: Kleine, unscheinbare männliche und weibliche Blüten, im Frühjahr 

Blattbeschreibung: Flache, weiche, dunkelgrüne Nadeln mit zwei weißen Streifen auf der Unterseite 

Stamm-/Stielbeschreibung: Glatte, graubraune Rinde, mit zunehmendem Alter rissig 

Samenbeschreibung: Kleine, ovale Zapfen, 1,5–3 cm lang, braun 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd mit feinem Wurzelgeflecht 

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Geruch der Pflanze: Frisch, harzig, leicht zitronig 

Geschmack der Pflanze: Nicht essbar, harzig-bitter 

Lebenszeitspanne: Bis zu 400 Jahre 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Keine spezifische Nutzung, aber wichtiger Lebensraum für Waldökosysteme 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 2–4 Wochen 

Keimtemperatur: 10–20 °C 

Keimvorbereitung: Kaltstratifizierung 60–90 Tage empfohlen 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Frühling nach Kaltstratifizierung 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5–1 cm 

Abstand in der Reihe: 50–70 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 1,5–3 m 

Samen pro Pflanzloch: 1–2 

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Bevorzugte Beet Art: Waldähnliche, humusreiche, feuchte Böden 

Idealer Boden: Locker, sauer bis neutral, humos, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 5,0–6,5 

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Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Halbschattig bis schattig 

Düngereinsatz: Gering, organisch bei Bedarf 

Empfohlener Dünger: Kompost oder organischer Langzeitdünger 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 

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Krautzuordnung: Waldpflanze, Gehölz, Zierpflanze 

Mit Heilwirkung: Nein 

Wirkstoffe: Keine nennenswerten medizinischen Wirkstoffe bekannt 

Anwendungsbereiche: Keine medizinische Nutzung 

Verabreichung: Nicht zutreffend 

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Essbar: Nein  

Welche essbaren Teile: Keine 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Hemlocktannenarten (Tsuga heterophylla), Fichtenarten 

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Verwendung in der Küche: Nicht verwendet 

Beste Haltbarmachung: Nicht relevant 

Lagerung der Pflanze: Nicht relevant 

Das beste Rezept: Nicht zutreffend 

Die beste Speise: Nicht zutreffend 

Das beste Getränk: Nicht zutreffend 

Die beste Beilage: Nicht zutreffend 

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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):

·         Keine, da nicht heimisch 

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3 häufig vorkommende Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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3 seltene Unterarten:

·         Nicht zutreffend 

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Guter Nachbar: Schattenverträgliche Nadelbäume wie Fichte, Tanne, Laubbäume wie Buche 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende oder sonnenliebende Pflanzen 

Beste Mischkulturen: Waldgärten mit schattentoleranten Gehölzen und Bodendeckern 

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Quellennachweis: 

-      "Flora of North America" 

-      "Handbuch der Nadelgehölze" von Gerd Krüssmann 

-      Botanischer Garten Berlin-Dahlem 

-      Wissenschaftliche Artikel zu Tsuga canadensis