Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides)

Die Acker-Glockenblume ist eine ausdauernde, stark wuchernde Wildpflanze, die häufig als Zier- und Wildpflanze vorkommt. Sie ist bekannt für ihre attraktiven, glockenförmigen Blüten und ihre tiefreichenden Wurzeln, die sie zu einem hartnäckigen Unkraut in Gärten und auf Feldern machen können. 

Die mehrjährige Pflanze mit schönen blauen Blüten, die vor allem in Europa verbreitet ist. Sie hat ökologische Bedeutung als Nektarquelle, gilt aber in Gärten und auf Äckern oft als hartnäckiges Unkraut. Die nachhaltige Nutzung liegt vor allem in naturnahen Gärten, während die Bekämpfung in der Landwirtschaft und im Garten wichtig ist.

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Name (Deutsch): Acker-Glockenblume 

Botanischer Name: Campanula rapunculoides 

Gattung: Campanula 

Pflanzenfamilie: Glockenblumengewächse (Campanulaceae) 

Name im Volksmund: Acker-Glockenblume, Rapunzel-Glockenblume 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 2 Unterarten, regional variierend

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Anbauordnung: Wildpflanze, gelegentlich Kulturpflanze 

Kulturart: Wildkraut, Wiesenpflanze, Zierpflanze 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Juni bis September 

Zehrer Art: Mittel Zehrer

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Stark wuchernd, schwer kontrollierbar; Rhizome können andere Pflanzen verdrängen 

Bemerkung: Mehrjährige Pflanze mit kräftigen unterirdischen Ausläufern 

Bester Fundort in der Natur: Äcker, Wegränder, Ruderalflächen, Gärten 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Kann Kulturpflanzen überwuchern; beeinträchtigt Ertrag

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Blütenbeschreibung: Glockenförmige, blaue bis violette Blüten in lockeren Trauben 

Blattbeschreibung: Eiförmig bis lanzettlich, gezähnt, grün 

Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, verzweigter Stängel 

Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen in Kapseln 

Art der Wurzler: Tiefwurzelnd mit Rhizomen

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Geruch der Pflanze: Schwach, krautig 

Geschmack der Pflanze: Bitter, herb 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Keine gezielte Nutzung

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 10–20 Tage 

Keimtemperatur: 15–20 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre

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Aussaatzeitraum: Frühling bis Sommer (April bis Juli) 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 30–40 cm (wenn kultiviert) 

Abstand zur nächsten Pflanze: 40 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2

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Bevorzugte Beet Art: Wildkrautflächen, Ruderalflächen, Naturgarten 

Idealer Boden: Nährstoffreich, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 

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Gießverhalten: Mäßig, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Nicht erforderlich 

Empfohlener Dünger: Nicht relevant

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein

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Krautzuordnung: Wildkraut, Wiesenpflanze, Zierpflanze 

Mit Heilwirkung: Ja (traditionell) 

Wirkstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe, Schleimstoffe 

Anwendungsbereiche: Entzündungshemmend, schleimlösend, Wundheilung 

Verabreichung: Umschläge, Tees, Salben

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Essbar: Ja (junge Blätter) 

Welche essbaren Teile: Junge Blätter und Triebe (gekocht) 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Campanula-Arten

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Verwendung in der Küche: Gekocht als Gemüse, Salate, Wildkräutersuppen 

Beste Haltbarmachung: Einfrieren, Trocknen 

Lagerung der Pflanze: Kühl und dunkel, frisch oder getrocknet 

Das beste Rezept: Campanula-Gemüse 

Die beste Speise: Campanula-Suppe 

Das beste Getränk: Campanula-Tee 

Die beste Beilage: Kartoffeln, Brot

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10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

-      Campanula rapunculoides subsp. rapunculoides 

-      Campanula rapunculoides subsp. pseudorapunculoides 

-      Campanula rapunculoides subsp. carpatica 

-      (weitere Unterarten regional weniger bekannt)

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Drei häufig vorkommende Unterarten: 

-      Campanula rapunculoides subsp. rapunculoides 

-      Campanula rapunculoides subsp. pseudorapunculoides 

-      Campanula rapunculoides subsp. carpatica

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Drei seltene Unterarten: 

-      Keine klar definierten seltenen Unterarten, regional variierend

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Guter Nachbar: Kräuter, Gräser, Wildpflanzen 

Schlechter Nachbar: Starkwüchsige Pflanzen, die Licht entziehen 

Beste Mischkulturen: Wildkräuter und Wiesenpflanzen

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Quellennachweis: 

-      Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Campanula_rapunculoides 

-      Mein schöner Garten: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/acker-glockenblume 

-      Kraut & Rüben: https://www.krautundrueben.de/acker-glockenblume-pflanzen-pflegen-und-ernten 

-      Erlebnisgärtnerei Hödnerhof: https://www.hoednerhof.at/pflanzenlexikon/detail/acker-glockenblume/