Finnisches Zwerg-Sanddorn Duo (Hippophae rhamnoides (Sorten-Duo) Dieser kleine Zwerg fruchtet ganz von selbst)

Und produziert dabei massenweise kleine orangefarbene Vitaminbömbchen. Die dekorativen Sanddornbeeren sind supergesund. Sie liefern 10 x mehr Vitamin C als Zitronen und schmecken köstlich zu Marmelade, Saft oder Sirup verarbeitet! 
Diese tolle Züchtung aus Skandinavien mit attraktivem, silbernem Laub ist sehr robust und wächst, im Gegensatz zu den sonst üblichen Wuchshöhen von bis zu 350 cm nur bis ca. 120 cm hoch, das freut Besitzer kleiner Gärten besonders. 
Das Obstgehölz ist robust und genügsam und kommt auch mal mit trocknen Phasen zurecht. Seine selbstbefruchtende Eigenschaft stammt daher, dass männliche und weibliche Pflanzen zusammen aufgewachsen sind.
Der Finnische Zwerg-Sanddorn Duo ist eine speziell gezüchtete, kompakte Sanddorn-Sorte, die sich durch ihre Robustheit und wertvollen Früchte auszeichnet und ideal für kleinere Gärten und nachhaltigen Anbau ist. 🍃


Name (Deutsch): Finnischer Zwerg-Sanddorn Duo 

Botanischer Name: Hippophae rhamnoides (Sorten-Duo) 

Gattung: Hippophae 

Pflanzenfamilie: Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) 

Name im Volksmund: Sanddorn, Meersanddorn 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa:

  • Ca. 2-3 Unterarten, jedoch viele Sorten und Hybriden (Sorten-Duo ist Zuchtsorte) 

Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze 

Kulturart: Obstgehölz / Wildgehölz 

Klimazone: Gemäßigte bis boreale Zone (kaltresistent) 

Erntezeitraum: September bis November 

Zehrer Art: Schwach- bis Mittel Zehrer 


Wichtiger Hinweis zur Pflanze:

-      Zwitterpflanze, benötigt meist männliche und weibliche Pflanzen für Fruchtbildung; Duo-Sorten enthalten beide Geschlechter 

Bemerkung:

-      Kompakte Wuchsform, ideal für kleine Gärten und Balkone; sehr vitaminreiche Früchte 

Bester Fundort in der Natur:

-      Küstenregionen, Sanddünen, trockene, sonnige Standorte 

Beipflanzung und ihre Auswirkung:

-      Verträgt sich gut mit Gräsern und Kräutern; verbessert Bodenqualität durch Stickstofffixierung 


Blütenbeschreibung:

-      Kleine, unscheinbare, gelblich-grüne Blüten, getrenntgeschlechtlich (männlich/weiblich) 

Blattbeschreibung:

-      Schmale, längliche, silbrig-grüne Blätter mit filziger Unterseite 

Stamm-/Stielbeschreibung:

-      Verzweigte, dornige Zweige, kompakt wachsend 

Samenbeschreibung: Kleine, harte Samen in orangen bis gelben Beeren 

Art der Wurzler: Tiefwurzelnd, stark verzweigt, mit Knöllchenbakterien 


Geruch der Pflanze: Leicht harzig, frisch 

Geschmack der Pflanze: Frucht süß-säuerlich, herb 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig, langlebig (bis 30 Jahre und mehr) 

Ökologische Schädlingsbekämpfung:

-      Natürliche Resistenz gegen viele Schädlinge; fördert Nützlinge 


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: Ca. 21-30 Tage 

Keimtemperatur: 15–20 °C 

Keimvorbereitung:

-      Kaltstratifizierung empfohlen (4-6 Wochen bei 2–5 °C) 

Keimfähigkeit in Jahren: Ca. 3-5 Jahre 


Aussaatzeitraum:

-      Herbst (September bis November) nach Kaltstratifizierung oder Frühjahr (März bis April) 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 50-70 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 70-100 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1-2 


Bevorzugte Beet Art: Obstgarten, Wildgehölz, naturnaher Garten 

Idealer Boden: Sandig, durchlässig, nährstoffarm bis mäßig humos 

pH-Wert des Bodens: 5,5–7,5 


Gießverhalten: Trockenheitsverträglich, mäßig gießen, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Vollsonnig 

Düngereinsatz: Gering, organisch bevorzugt 

Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Langzeitdünger 


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein 


Krautzuordnung: Obstgehölz, Wildgehölz, Gartenpflanze 

Mit Heilwirkung: Ja 

Wirkstoffe:

-      Vitamin C, Vitamin E, Flavonoide, Carotinoide, Omega-Fettsäuren 

Anwendungsbereiche:

-      Immunsystemstärkung, Hautpflege, Entzündungshemmung 

Verabreichung: Essen (Früchte), Tinkturen, Säfte, Cremes 


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Früchte (Beeren) 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit:

-      Andere Sanddornarten, jedoch meist eindeutig durch Fruchtfarbe und Wuchsform unterscheidbar 


Verwendung in der Küche:

-      Frisch, getrocknet, als Saft, Marmelade, Öl, Smoothies 

Beste Haltbarmachung: Tiefkühlung, Trocknung, Einmachen 

Lagerung der Pflanze: Kühl, dunkel, luftdicht (Früchte) 


Das beste Rezept: Sanddorn-Saft mit Honig 

Die beste Speise: Sanddorn-Marmelade 

Das beste Getränk: Frischer Sanddorn-Saft 

Die beste Beilage: Zu Wildgerichten und Fisch 


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

-      Sanddorn – Hippophae rhamnoides subsp. rhamnoides 

-      Hippophae rhamnoides subsp. fluviatilis 

-      Hippophae rhamnoides subsp. carpatica 

-      Hippophae rhamnoides subsp. sinensis 

-      Hippophae rhamnoides subsp. turkestanica 

-      Hippophae rhamnoides subsp. mongolica 

-      Hippophae rhamnoides subsp. yunnanensis 

-      Hippophae rhamnoides subsp. gyantsensis 

-      Hippophae rhamnoides subsp. tibetana 

-      Hippophae rhamnoides subsp. turfanensis 


Drei häufig vorkommende Unterarten: 

-      Hippophae rhamnoides subsp. rhamnoides 

-      Hippophae rhamnoides subsp. fluviatilis 

-      Hippophae rhamnoides subsp. carpatica 


Drei seltene Unterarten: 

-      Hippophae rhamnoides subsp. gyantsensis 

-      Hippophae rhamnoides subsp. tibetana 

-      Hippophae rhamnoides subsp. turfanensis 


Guter Nachbar:

-      Kräuter wie Thymian, Salbei, Lavendel (fördern Biodiversität und Bodenqualität) 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Schatten werfen 

Beste Mischkulturen:

-      Kräuter, Gräser und andere trockenheitsverträgliche Pflanzen 


Quellennachweis: 

-      Flora Europaea, Band 5 

-      P. Schmeil, A. Fitschen: Flora von Deutschland 

-      Bundesamt für Naturschutz (BfN) – Artensteckbrief Hippophae rhamnoides 

-      Diverse botanische Fachbücher und Gartenratgeber