Erdbeer-Himbeere (Rubus illecebrosus)

Erdbeere oder Himbeere? Auf den ersten Blick lassen sich die Früchte dieses dekorativen Bodendeckers nicht eindeutig zuordnen. Als Naschfrucht eignet sich die Erbeer-Himbeere auch für den Balkon und die Terrasse.

Lange war die ursprünglich aus Japan stammende Erdbeer-Himbeere (Rubus illecebrosus) aus den Gärtnereien verschwunden. Nun sind die mit der Himbeere verwandten Halbsträucher wieder zu haben und machen sich als dekorative Bodendecker nützlich. Die 20 bis 40 Zentimeter langen Ruten tragen an der Triebspitze von Juli bis September große, schneeweiße Blüten. Daraus entwickeln sich im Spätsommer leuchtend rote, längliche Früchte.

Bei der Wildform schmecken diese allerdings etwas fade. Die neue Gartenzüchtung ‘Asterix’ bietet mehr Aroma, neigt weniger zum Wuchern und eignet sich auch als Naschfrucht für größere Töpfe und Balkonkästen. Zur Pflege schneidet man die Triebe im Herbst knapp über der Erde ab. 

Tragen Sie dabei unbedingt Handschuhe, denn die Blätter und die Triebe sind stachelig bewehrt. Im Winter zieht Rubus illecebrosus ein, treibt aber im Frühjahr wieder buschig aus und verbreitet sich durch unterirdische Ausläufer. Die Erdbeer-Himbeere gedeiht auch selbst im Schatten hoher Bäume noch gut.

Die Erdbeer-Himbeere ist eine aromatische, robuste Beerenpflanze, die mit ihrem süßen Geschmack und der attraktiven Fruchtform Garten und Küche bereichert. 🍓🌿 Die Erdbeer-Himbeere (Rubus illecebrosus) ist eine attraktive, aromatische Beerenpflanze mit auffälligen Früchten, die sowohl im Garten als auch in der Natur geschätzt wird. Hier die ausführliche Übersicht im gewünschten Stil:

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Name (Deutsch): Erdbeer-Himbeere 

Botanischer Name: Rubus illecebrosus 

Gattung: Rubus 

Pflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae) 

Name im Volksmund: Erdbeer-Himbeere, Japanische Himbeere 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine klar definierten Unterarten, eher einzelne Varietäten 

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Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze 

Kulturart: Obst / Gehölz 

Klimazone: Gemäßigte Zone, frostempfindlich, Winterschutz empfohlen 

Erntezeitraum: Juli bis September 

Zehrer Art: Mittel Zehrer 

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Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Verträgt keine starken Fröste, benötigt gut durchlässigen Boden und sonnigen Standort; Ausläuferbildung möglich 

Bemerkung: Die Früchte sind größer als bei gewöhnlicher Himbeere und haben ein intensives Aroma, Pflanze ist robust und wuchsfreudig 

Bester Fundort in der Natur: Kultiviert, gelegentlich verwildert in Gärten und Parks 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen Beerensträuchern, fördert Biodiversität 

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Blütenbeschreibung: Weiß- bis rosafarbene, fünfzählige Blüten, einzeln oder in kleinen Trauben 

Blattbeschreibung: Gefiederte Blätter mit gezähnten Rändern, dunkelgrün 

Stamm-/Stielbeschreibung: Holzige, mit Dornen besetzte Triebe, kletternd bis aufrecht 

Samenbeschreibung: Kleine Samen in den einzelnen Fruchtgliedern der Sammelfrucht 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd mit Ausläufern 

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Geruch der Pflanze: Schwach, fruchtig 

Geschmack der Pflanze: Süß-säuerlich, aromatisch, intensiver als gewöhnliche Himbeere 

Lebenszeitspanne: Mehrjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Natürliche Feinde von Schädlingen fördern, Mischkultur hilft gegen Befall 

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Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 2-4 Wochen 

Keimtemperatur: 15-20 °C optimal 

Keimvorbereitung: Kältebehandlung (Stratifizierung) empfohlen 

Keimfähigkeit in Jahren: 2-3 Jahre 

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Aussaatzeitraum: Herbst oder Frühjahr 

Aussaat Tiefe: 0,5-1 cm 

Abstand in der Reihe: 50-70 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 70-100 cm 

Samen pro Pflanzloch: 2-3 

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Bevorzugte Beet Art: Beerenbeet, Gartenbeet 

Idealer Boden: Locker, humusreich, gut durchlässig 

pH-Wert des Bodens: 5,5–7,0 

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Gießverhalten: Mäßig, gleichmäßig feucht, keine Staunässe 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Mittel, organisch bevorzugt 

Empfohlener Dünger: Kompost, organischer Beerendünger 

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Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Ja, für bessere Ernte und Luftzirkulation 

Ist ein Spalier notwendig: Empfehlenswert 

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Krautzuordnung: Obst / Gartenpflanze 

Mit Heilwirkung: Nein 

Wirkstoffe: Vitamine, Antioxidantien 

Anwendungsbereiche: Ernährung, antioxidantisch 

Verabreichung: Essen (Früchte) 

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Essbar: Ja  

Welche essbaren Teile: Früchte 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Himbeere (Rubus idaeus), Brombeere (Rubus fruticosus) 

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Verwendung in der Küche: Frischverzehr, Marmeladen, Desserts, Backwaren 

Beste Haltbarmachung: Kühlen, Einfrieren, Einkochen 

Lagerung der Pflanze: Kühl, dunkel, feucht 

Das beste Rezept: Erdbeer-Himbeer-Marmelade 

Die beste Speise: Frische Beeren mit Joghurt 

Das beste Getränk: Beerensmoothie 

Die beste Beilage: Zu Desserts und Frühstück 

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10 Unterarten/Varietäten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

Rubus illecebrosus ist in Europa wenig differenziert in Unterarten, daher hier Varietäten und nahe verwandte Arten: 

1.   Rubus illecebrosus var. illecebrosus 

2.   Rubus illecebrosus var. pubescens 

3.   Rubus illecebrosus var. glabratus 

4.   Rubus idaeus (Himbeere) 

5.   Rubus fruticosus (Brombeere) 

6.   Rubus caesius (Grau- oder Blaubeere) 

7.   Rubus saxatilis (Steinbeere) 

8.   Rubus nessensis 

9.   Rubus plicatus 

10.        Rubus ulmifolius 

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Drei häufig vorkommende Varietäten: 

-      Rubus illecebrosus var. illecebrosus 

-      Rubus illecebrosus var. pubescens 

-      Rubus idaeus 

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Drei seltene Varietäten: 

-      Rubus illecebrosus var. glabratus 

-      Rubus nessensis 

-      Rubus plicatus 

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Guter Nachbar: Erdbeeren, Kräuter wie Minze und Basilikum, Salat 

Schlechter Nachbar: Kartoffeln, Tomaten (können Krankheiten übertragen) 

Beste Mischkulturen: Beerensträucher mit Kräutern und Salat, Mischkultur zur Schädlingsreduktion 

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Quellennachweis: 

-      Flora Europaea 

-      Bundesamt für Naturschutz (BfN) 

-      Fachliteratur Obstbau und Beerenkulturen 

-      Deutsche Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft 

-      Saatgutkataloge und Sortenbeschreibungen