Asia-Salat (Brassica rapa)

Asia-Salat (Brassica rapa) ist eine vielseitige und schnell wachsende Salatpflanze, die besonders in der asiatischen Küche beliebt ist.


Name (Deutsch): Asia-Salat 

Botanischer Name: Brassica rapa 

Gattung: Brassica 

Pflanzenfamilie: Kreuzblütler (Brassicaceae) 

Name im Volksmund: Asia-Salat, Asiatischer Blattsalat 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Etwa 10 Unterarten, darunter verschiedene Blattkohl- und Senfsorten, die regional variieren[10].


Anbauordnung: Kulturpflanze (Gemüse) 

Kulturart: Gemüse 

Klimazone: Gemäßigte Zone, gedeiht gut im Spätsommer und Herbst, kann aber ganzjährig unter Schutz kultiviert werden[2][4]. 

Erntezeitraum: Bereits 4 bis 6 Wochen nach Aussaat, ganzjährig möglich bei entsprechender Kulturführung[1]. 

Zehrer Art: Mittel Zehrer


Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Asia-Salate sind anfällig für Kreuzblütler-Krankheiten, daher empfiehlt sich eine Fruchtfolge von mindestens 6 Jahren am gleichen Standort[8]. 

Bemerkung: Asia-Salate sind sehr ertragreich und in verschiedenen Sorten mit mildem bis scharfem Geschmack erhältlich[9]. 

Bester Fundort in der Natur: Kultiviert im Garten oder Gewächshaus, wild kommt Brassica rapa in Europa nur selten vor. 

Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Kräutern und anderen Gemüsen; keine negativen Effekte bekannt.


Blütenbeschreibung: Kleine, gelbe, typisch kreuzförmige Blüten wie bei anderen Kreuzblütlern 

Blattbeschreibung: Variabel, je nach Sorte glatt oder kraus, grün bis rötlich, teils mit gewellten Blatträndern 

Stamm-/Stielbeschreibung: Stiele sind meist grün, je nach Sorte unterschiedlich kräftig 

Samenbeschreibung: Kleine, runde, braune bis schwarze Samen 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd


Geruch der Pflanze: Leicht senfartig 

Geschmack der Pflanze: Von mild bis scharf variierend, je nach Sorte 

Lebenszeitspanne: Einjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung: Durch Fruchtfolge und Mischkultur kann Schädlingsbefall reduziert werden[8].


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: Ca. 5–10 Tage 

Keimtemperatur: 15–20 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: Bis zu 3 Jahre


Aussaatzeitraum: Frühjahr bis Herbst, je nach Klima und Kulturführung 

Aussaat Tiefe: 1–2 cm 

Abstand in der Reihe: 10 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 20–30 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2


Bevorzugte Beet Art: Gemüsebeet, gut durchlässiger, humoser Boden 

Idealer Boden: Nährstoffreich, locker, gut wasserspeichernd 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 


Gießverhalten: Gleichmäßig feucht, Staunässe vermeiden 

Sonnenbedarf: Volle Sonne bis Halbschatten 

Düngereinsatz: Mittel, organisch bevorzugt 

Empfohlener Dünger: Kompost, organische Langzeitdünger


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein


Krautzuordnung: Gemüse, Salat 

Mit Heilwirkung: Nein 

Wirkstoffe: Enthält sekundäre Pflanzenstoffe wie Senföle, die gesundheitsfördernd wirken können 

Anwendungsbereiche: Ernährung, keine medizinische Anwendung 

Verabreichung: Essen


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Blätter, junge Triebe 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Kreuzblütler, jedoch meist unproblematisch


Verwendung in der Küche: Frisch als Salat, gedünstet oder in asiatischen Gerichten 

Beste Haltbarmachung: Kühl und luftdicht, frisch verzehren empfohlen 

Lagerung der Pflanze: Im Kühlschrank, in feuchtem Tuch eingewickelt 


Das beste Rezept: Asia-Salat mit Sesam-Dressing und Sojasauce 

Die beste Speise: Frische Salatmischung oder asiatische Pfannengerichte 

Das beste Getränk: Grüner Tee passt gut dazu 

Die beste Beilage: Reis oder gedämpftes Gemüse


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

-      Feld-Rübsen-Senf – Brassica rapa subsp. rapa 

-      Chinakohl – Brassica rapa subsp. pekinensis 

-      Pak Choi – Brassica rapa subsp. chinensis 

-      Mizuna – Brassica rapa subsp. nipposinica 

-      Tatsoi – Brassica rapa subsp. narinosa 

-      Rüben – Brassica rapa subsp. rapifera 

-      Öl-Rübsen – Brassica rapa subsp. oleifera 

-      Japanischer Senf – Brassica rapa subsp. japonica 

-      Komatsuna – Brassica rapa subsp. perviridis 

-      Mibuna – Brassica rapa subsp. japonica var. integrifolia[10]


Drei häufig vorkommende Unterarten: 

-      Chinakohl (Brassica rapa subsp. pekinensis) 

-      Pak Choi (Brassica rapa subsp. chinensis) 

-      Mizuna (Brassica rapa subsp. nipposinica)


Drei seltene Unterarten: 

-      Tatsoi (Brassica rapa subsp. narinosa) 

-      Komatsuna (Brassica rapa subsp. perviridis) 

-      Mibuna (Brassica rapa subsp. japonica var. integrifolia)


Guter Nachbar: Kräuter wie Dill, Koriander, Basilikum – fördern Geschmack und Schädlingsabwehr 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen wie Kohlgewächse (andere Brassica-Arten) in enger Nachbarschaft vermeiden, um Krankheiten zu minimieren 

Beste Mischkulturen: Mischkultur mit Möhren, Radieschen, Kräutern und Zwiebeln


Quellennachweis: 

  • Die Informationen basieren auf aktuellen Gartenratgebern und Pflanzenportraits von ndr.de, Mein schöner Garten, beetfreunde.de und weiteren Quellen[1][2][4][8][10].