Arnika (Arnica montana)
Die Arnika ist eine bekannte Heilpflanze mit leuchtend gelben Blüten, die vor allem in Bergwiesen und lichten Wäldern Europas wächst. Sie wird traditionell in der Naturheilkunde genutzt und ist ökologisch bedeutend für naturnahe Lebensräume.
Name (Deutsch): Arnika
Botanischer Name: Arnica montana
Gattung: Arnica
Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae)
Name im Volksmund: Bergwohlverleih, Berg-Arnika, Wolfsmilch
Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Ca. 2 Unterarten (Arnica montana subsp. montana, subsp. atlantica)
Anbauordnung: Wildpflanze, Kulturpflanze (Heilpflanze)
Kulturart: Heilpflanze, Wiesenpflanze
Klimazone: Gemäßigte bis subalpine Zone
Erntezeitraum: Juni bis August (Blüten)
Zehrer Art: Schwach- bis Mittel Zehrer
Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Schutzstatus beachten, nicht wild sammeln; nur geerntete Blüten verwenden
Bemerkung: Mehrjährige Pflanze mit Rhizomen, langsam wachsend
Bester Fundort in der Natur: Bergwiesen, Magerrasen, lichte Wälder
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit Gräsern und anderen Wildkräutern; fördert Biodiversität
Blütenbeschreibung: Große, gelbe, strahlenförmige Blütenköpfe mit intensivem Duft
Blattbeschreibung: Oval bis lanzettlich, behaart, grün
Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, behaarter Stängel
Samenbeschreibung: Kleine, behaarte Samen mit Fallschirm
Art der Wurzler: Rhizomartig, flach- bis mittel-tief wurzelnd
Geruch der Pflanze: Aromatisch, leicht würzig
Geschmack der Pflanze: Bitter, herb
Lebenszeitspanne: Mehrjährig
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Keine bedeutenden Schädlinge; fördert Insektenvielfalt
Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: 14–28 Tage
Keimtemperatur: 15–20 °C
Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig
Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre
Aussaatzeitraum: Frühling (März bis Mai)
Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm
Abstand in der Reihe: 20–30 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 30 cm
Samen pro Pflanzloch: 1–2
Bevorzugte Beet Art: Kräuterbeet, Wiesenpflanzenbeet
Idealer Boden: Mager, humos, gut durchlässig
pH-Wert des Bodens: 5,0–6,5
Gießverhalten: Mäßig, keine Staunässe
Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig
Düngereinsatz: Gering, organisch bei Bedarf
Empfohlener Dünger: Kompost, Hornspäne
Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein
Ist ein Spalier notwendig: Nein
Krautzuordnung: Heilpflanze, Wildkraut, Wiesenpflanze
Mit Heilwirkung: Ja
Wirkstoffe: Helenalin, Flavonoide, ätherische Öle
Anwendungsbereiche: Entzündungshemmend, schmerzlindernd, Wundheilung
Verabreichung: Cremes, Umschläge, Tinkturen (nicht innerlich)
Essbar: Nein
Welche essbaren Teile: Keine
Giftig: Ja (bei innerlicher Anwendung)
Welche giftigen Teile: Blüten und Pflanzenteile enthalten toxische Sesquiterpenlactone
Verwechslungsgefahr mit: Rainfarn (Tanacetum vulgare), andere gelbblühende Korbblütler
Verwendung in der Küche: Nicht verwendet
Beste Haltbarmachung: Getrocknet für Heilzwecke
Lagerung der Pflanze: Kühl, trocken, dunkel
Das beste Rezept: Nicht anwendbar
Die beste Speise: Nicht anwendbar
Das beste Getränk: Nicht anwendbar
Die beste Beilage: Nicht anwendbar
10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name):
- Arnica montana subsp. montana
- Arnica montana subsp. atlantica
- Arnica montana subsp. alpina
- (weitere Unterarten regional weniger bekannt)
Drei häufig vorkommende Unterarten:
- Arnica montana subsp. montana
- Arnica montana subsp. atlantica
- Arnica montana subsp. alpina
Drei seltene Unterarten:
- Keine klar definierten seltenen Unterarten, regional variierend
Guter Nachbar: Gräser, Wildkräuter
Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen
Beste Mischkulturen: Magere Wiesenpflanzen, Kräuter
Quellennachweis:
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Arnica_montana
- Mein schöner Garten: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/arnika
- Kraut & Rüben: https://www.krautundrueben.de/arnika-pflanzen-pflegen-und-ernten
- Erlebnisgärtnerei Hödnerhof: https://www.hoednerhof.at/pflanzenlexikon/detail/arnika/