Baumspinat (Chenopodium giganteum)

Der Baumspinat ist eine robuste, schnellwachsende Gemüsepflanze, die als Blattgemüse und Zierpflanze geschätzt wird.


Name (Deutsch): Baumspinat 

Botanischer Name: Chenopodium giganteum 

Gattung: Chenopodium 

Pflanzenfamilie: Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) 

Name im Volksmund: Baumspinat, Roter Spinat, Riesenspinat 

Wieviele Unterarten gibt es in Europa:

  • Keine klar definierten Unterarten; meist als einzelne Art kultiviert

Anbauordnung: Kulturpflanze (Gemüse/Zierpflanze) 

Kulturart: Gemüse, Blattgemüse, Zierpflanze 

Klimazone: Gemäßigte Zone 

Erntezeitraum: Juni bis Oktober 

Zehrer Art: Mittel- bis Starkzehrer


Wichtiger Hinweis zur Pflanze:

-      Verträgt keine Staunässe; wächst schnell und kann hoch werden 

Bemerkung: Mehrjährig bei mildem Klima, meist einjährig kultiviert 

Bester Fundort in der Natur: Kultiviert, Ursprung in Asien 

Beipflanzung und ihre Auswirkung:

-      Verträgt sich gut mit Tomaten, Gurken, Bohnen


Blütenbeschreibung: Kleine, grüne Blüten in dichten Rispen 

Blattbeschreibung: Große, lanzettliche, rot-grüne Blätter 

Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechter, starker Stängel, oft rot gefärbt 

Samenbeschreibung: Kleine, schwarze Samen 

Art der Wurzler: Flachwurzelnd


Geruch der Pflanze: Schwach, frisch 

Geschmack der Pflanze: Mild, spinatähnlich, leicht nussig 

Lebenszeitspanne: Einjährig bis mehrjährig 

Ökologische Schädlingsbekämpfung:

-      Kaum Schädlingsprobleme, fördert Biodiversität


Keimer Art: Lichtkeimer 

Keimdauer: 7–14 Tage 

Keimtemperatur: 15–20 °C 

Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig 

Keimfähigkeit in Jahren: 2–3 Jahre


Aussaatzeitraum: Frühling (April bis Juni) 

Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm 

Abstand in der Reihe: 30–40 cm 

Abstand zur nächsten Pflanze: 40 cm 

Samen pro Pflanzloch: 1–2


Bevorzugte Beet Art: Gemüsebeet, Kräuterbeet 

Idealer Boden: Locker, humos, gut drainiert 

pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5 


Gießverhalten: Gleichmäßig feucht 

Sonnenbedarf: Vollsonnig bis halbschattig 

Düngereinsatz: Mäßig, organisch empfohlen 

Empfohlener Dünger: Kompost, Kräuterdünger


Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein 

Ist eine Rankhilfe nötig: Nein 

Ist ein Spalier notwendig: Nein


Krautzuordnung: Gemüse, Blattgemüse, Zierpflanze 

Mit Heilwirkung: Nein 

Wirkstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien 

Anwendungsbereiche: Ernährung 

Verabreichung: Essen


Essbar: Ja 

Welche essbaren Teile: Blätter, junge Triebe 

Giftig: Nein 

Welche giftigen Teile: Keine bekannt 

Verwechslungsgefahr mit: Andere Chenopodium-Arten (z.B. Gänsefuß)


Verwendung in der Küche: Gedünstet, roh in Salaten, Suppen 

Beste Haltbarmachung: Einfrieren, Trocknen 

Lagerung der Pflanze: Kühl und dunkel 


Das beste Rezept: Gedünsteter Baumspinat mit Knoblauch 

Die beste Speise: Baumspinat-Gemüsepfanne 

Das beste Getränk: Nicht üblich 

Die beste Beilage: Kartoffeln, Reis


10 Unterarten in Europa (deutscher und botanischer Name): 

-      Keine klar definierten Unterarten, da meist als einzelne Art kultiviert.


Drei häufig vorkommende verwandte Arten: 

-      Chenopodium giganteum 

-      Chenopodium album (Gänsefuß) 

-      Chenopodium bonus-henricus (Guter Heinrich)


Drei seltene verwandte Arten: 

-      Chenopodium ficifolium 

-      Chenopodium hybridum 

-      Chenopodium polyspermum


Guter Nachbar: Tomaten, Gurken, Bohnen 

Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die Konkurrenz machen 

Beste Mischkulturen: Tomaten, Gurken, Bohnen


Quellennachweis: 

-      Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Baumspinat 

-      Mein schöner Garten: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/baumspinat 

-      Kraut & Rüben: https://www.krautundrueben.de/baumspinat-pflanzen-pflegen-und-ernten