Ananas-Salbei (Salvia rutilans)
Ananas-Salbei (Salvia rutilans) ist eine auffällige, aromatische Salbeiart mit exotischem Duft, die als Zier- und Heilpflanze geschätzt wird.
Name (Deutsch): Ananas-Salbei
Botanischer Name: Salvia rutilans
Gattung: Salvia
Pflanzenfamilie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Name im Volksmund: Ananas-Salbei, Mexikanischer Salbei
Wieviele Unterarten gibt es in Europa: Keine Unterarten in Europa dokumentiert; Art wird meist ohne Unterarten geführt
Anbauordnung: Kulturpflanze, Zierpflanze
Kulturart: Kräuter / Zierpflanze
Klimazone: Subtropisch bis gemäßigt, frostempfindlich
Erntezeitraum: Sommer bis Frühherbst (Juli bis September)
Zehrer Art: Mittel Zehrer
Wichtiger Hinweis zur Pflanze: Benötigt gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden und sonnigen Standort; frostempfindlich
Bemerkung: Sehr dekorative, intensiv duftende Blüten, die an Ananas erinnern
Bester Fundort in der Natur: Ursprünglich in Mexiko und Mittelamerika, in Europa nur kultiviert
Beipflanzung und ihre Auswirkung: Verträgt sich gut mit anderen Kräutern und Blumen, fördert Insektenvielfalt
Blütenbeschreibung: Röhrenförmige, leuchtend orange-rote Blüten in dichten Scheinähren
Blattbeschreibung: Eiförmige, dunkelgrüne Blätter mit leicht rauer Oberfläche
Stamm-/Stielbeschreibung: Aufrechte, verzweigte Stängel, grün bis rötlich
Samenbeschreibung: Kleine, braune Samen in Kapseln
Art der Wurzler: Flachwurzelnd
Geruch der Pflanze: Fruchtig-ananasartig
Geschmack der Pflanze: Mild, aromatisch
Lebenszeitspanne: Mehrjährig (bei mildem Klima)
Ökologische Schädlingsbekämpfung: Fördert Nützlinge, keine besonderen Schädlingsprobleme
Keimer Art: Lichtkeimer
Keimdauer: 10–15 Tage
Keimtemperatur: 20–24 °C
Keimvorbereitung: Keine spezielle Vorbereitung nötig
Keimfähigkeit in Jahren: 1–2 Jahre
Aussaatzeitraum: Frühling (März bis Mai)
Aussaat Tiefe: Flach, ca. 0,5 cm
Abstand in der Reihe: 30 cm
Abstand zur nächsten Pflanze: 40 cm
Samen pro Pflanzloch: 1–2
Bevorzugte Beet Art: Kräuterbeet, sonniges Beet, Kübelkultur möglich
Idealer Boden: Locker, humos, gut drainiert
pH-Wert des Bodens: 6,0–7,5
Gießverhalten: Mäßig, Staunässe vermeiden
Sonnenbedarf: Volle Sonne
Düngereinsatz: Mittel, organisch bevorzugt
Empfohlener Dünger: Kompost, Kräuterdünger
Ist das Anhäufen von Vorteil: Nein
Ist eine Rankhilfe nötig: Nein
Ist ein Spalier notwendig: Nein
Krautzuordnung: Würz- und Heilkräuter, Zierpflanze
Mit Heilwirkung: Ja
Wirkstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe
Anwendungsbereiche: Beruhigend, verdauungsfördernd, antiseptisch
Verabreichung: Tee, Umschläge, Tinkturen
Essbar: Ja
Welche essbaren Teile: Blätter und Blüten (sparsam)
Giftig: Nein
Welche giftigen Teile: Keine bekannt
Verwechslungsgefahr mit: Andere Salvia-Arten, aber durch Blütenfarbe gut unterscheidbar
Verwendung in der Küche: Aromatisierung von Getränken, Desserts, Salaten
Beste Haltbarmachung: Trocknen oder frische Verwendung
Lagerung der Pflanze: Kühl, dunkel, frisch im Kühlschrank oder getrocknet luftdicht
Das beste Rezept: Ananas-Salbei-Tee mit Honig
Die beste Speise: Frischer Salbei-Salat oder Kräuterdip
Das beste Getränk: Erfrischender Salbei-Ananas-Eistee
Die beste Beilage: Leichte Sommersalate
10 Unterarten in Europa:
- Keine Unterarten von Salvia rutilans in Europa bekannt
Drei häufig vorkommende Salvia-Arten in Europa:
- Salvia officinalis (Echter Salbei)
- Salvia rutilans (Ananas-Salbei)
- Salvia nemorosa (Steppen-Salbei)
Drei seltene Salvia-Arten in Europa:
- Salvia pratensis (Wiesensalbei)
- Salvia glutinosa (Kleb-Salbei)
- Salvia verticillata (Quirl-Salbei)
Guter Nachbar: Lavendel, Thymian, Rosmarin – fördern Insektenvielfalt und Schädlingsabwehr
Schlechter Nachbar: Starkzehrende Pflanzen, die viel Wasser benötigen
Beste Mischkulturen: Mediterrane Kräuterbeete mit Oregano, Majoran, Basilikum
Quellennachweis:
- Botanische Fachliteratur zu Salvia-Arten
- www.kraeuter-und-pflanzen.de
- www.mein-schoener-garten.de
- www.pflanzen-der-welt.de